Korrosion

Korrosion bezeichnet die Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung, durch die sich seine Eigenschaften verändern. Besonders häufig betrifft Korrosion Metalle, beispielsweise Stahl oder Eisen. Dabei kann das Material geschädigt werden, seine Funktion verlieren oder langfristig versagen.

In der Industrie stellt Korrosion eine Herausforderung dar, weil sie Maschinen, Anlagen, Werkzeuge und Bauteile beeinträchtigen kann. Ein geeigneter Korrosionsschutz hilft, Schäden zu vermeiden, die Lebensdauer von Bauteilen zu verlängern und ungeplante Stillstände zu reduzieren.

Korrosion entsteht, wenn ein Werkstoff mit seiner Umgebung reagiert. Bei vielen Metallen spielen Feuchtigkeit, Sauerstoff, Salze und andere chemische Einflüsse eine wichtige Rolle. Wie schnell und in welcher Form Korrosion auftritt, hängt unter anderem vom Werkstoff, den Umgebungsbedingungen und der Oberflächenbeschaffenheit ab.

Bei Eisen und Stahl ist Rost eine besonders bekannte Form der Korrosion. Er entsteht durch Reaktionen mit Sauerstoff und Wasser. Salze und bestimmte industrielle Medien können diesen Prozess zusätzlich beschleunigen.

Je nach Werkstoff, Umgebungsbedingungen und Schadensmechanismus lassen sich verschiedene Korrosionsarten unterscheiden:

  • Flächenkorrosion: Eine größere Oberfläche wird relativ gleichmäßig angegriffen.
  • Lochkorrosion: An einzelnen Stellen entstehen örtlich begrenzte Vertiefungen, die tief in das Material reichen können.
  • Spaltkorrosion: In engen Spalten, beispielsweise unter Dichtungen oder Ablagerungen, können besonders korrosive Bedingungen entstehen.
  • Kontaktkorrosion: Unterschiedliche Metalle stehen elektrisch leitend miteinander in Kontakt und sind einem geeigneten Elektrolyten ausgesetzt. Dadurch kann eines der Metalle verstärkt angegriffen werden.
  • Spannungsrisskorrosion: Das Zusammenspiel aus Zugspannungen und einem bestimmten korrosiven Medium kann Risse im Werkstoff verursachen.

Die richtige Einschätzung der Korrosionsart ist wichtig, um geeignete Schutzmaßnahmen auszuwählen.

Korrosion kann die Funktion und Sicherheit technischer Anlagen beeinträchtigen. Mögliche Folgen sind:

  • Materialverlust und verringerte Bauteilfestigkeit
  • Schäden an Maschinen, Werkzeugen und Anlagen
  • Beeinträchtigte Funktion von beweglichen Komponenten
  • Höherer Wartungs- und Reparaturaufwand
  • Ungeplante Produktionsunterbrechungen
  • Verkürzte Lebensdauer von Bauteilen

Ein auf die jeweilige Anwendung abgestimmter Korrosionsschutz kann helfen, diese Risiken zu reduzieren.

Je nach Werkstoff und Einsatzbedingungen stehen unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung:

  • Korrosionsschutzmittel: Spezielle Produkte bilden einen Schutzfilm auf geeigneten Oberflächen und reduzieren den Einfluss von Feuchtigkeit und korrosiven Medien.
  • Korrosionsschutzöle: Sie schützen Metallteile beispielsweise während der Lagerung, des Transports oder zwischen einzelnen Fertigungsschritten.
  • Beschichtungen: Lacke und andere Schutzschichten können den Kontakt zwischen Werkstoff und korrosiver Umgebung verringern.
  • Werkstoffauswahl: Korrosionsbeständige Werkstoffe können für bestimmte Einsatzbedingungen eine geeignete Lösung sein.
  • Regelmäßige Reinigung und Wartung: Das Entfernen korrosionsfördernder Ablagerungen und die Kontrolle gefährdeter Bauteile können dazu beitragen, Schäden frühzeitig zu erkennen.

Welche Maßnahme geeignet ist, hängt von der Korrosionsbelastung, dem Werkstoff, der gewünschten Schutzdauer und den Anforderungen der Anwendung ab.

Bremer & Leguil entwickelt und produziert Korrosionsschutzmittel für unterschiedliche industrielle Anwendungen. Je nach Produkt und Einsatzbereich können diese dazu beitragen, metallische Oberflächen vor korrosiven Einflüssen zu schützen – beispielsweise während der Fertigung, der Zwischenlagerung oder des Transports.

Entdecken Sie unsere Korrosionsschutzprodukte und informieren Sie sich über geeignete Lösungen für Ihre Anwendung.

Anfahrtsskizze Produktion/Lager von Bremer & Leguil GmbH

Ihr Weg zu Bremer & Leguil

Mit dem Auto
Verlassen Sie die A59 an der Ausfahrt 13 DU-Wanheimerort. Aus Richtung Duisburg kommend biegen Sie rechts ab. Aus Richtung Düsseldorf kommend biegen Sie links ab. Sie befinden sich nun auf der Wacholderstraße und folgen dieser. An der zweiten Ampel biegen Sie links in die Düsseldorfer Straße ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf für ca. 1,5 km. Biegen Sie an der Ampel rechts in die Neuenhofstraße ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf über die nächste Kreuzung hinweg. Nach ca. 300m befindet sich das Bremer & Leguil Lager mit der Hausnummer 101 auf der linken Seite.

Hinweis zur Navigationseingabe:
Bitte geben Sie in Ihrem Navigationsgerät „Neuenhofstraße 90“ ein, da die korrekte Hausnummer 101 zu einer verschlossenen Einfahrt führt.

Anfahrtsskizze Verwaltung von Bremer & Leguil GmbH

Ihr Weg zu Bremer & Leguil

Mit dem Zug
Bremer & Leguil befindet sich 10 Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Vom Hauptausgang gehen Sie über den Bahnhofsvorplatz hinweg und folgen nach rechts der Mercatorstraße. Gehen Sie dann links in die Königsstraße (Fußgängerzone). Am Rundbrunnen „Lifesaver“ biegen Sie rechts in die Straße „Am Burgacker“. Nach der Ampelquerung befindet sich Bremer & Leguil in 50m auf der rechten Seite.

Mit dem Auto
Aus Richtung Düsseldorf:
Verlassen Sie die A59 an der Ausfahrt 10 DU-Duissern. Biegen Sie rechts ab und folgen der Straße. An der nächsten Ampel biegen Sie rechts in die Landfermannstraße. Folgen Sie dem Straßenverlauf und biegen Sie nach der dritten Ampel rechts in die Straße „Am Burgacker“ ein.
Aus Richtung Dinslaken:
Verlassen Sie die A59 an der Ausfahrt 10 DU-Duissern. Biegen Sie rechts ab und folgen dem Straßenverlauf bis zur dritten Straße links. Dort biegen Sie in die Moselstraße ab. An der nächsten Kreuzung rechts in die Fuldastraße. Nach ca. 100m biegen Sie links in „Am Burgacker“ ein.